Pressespiegel

Musikalische Stürme, die mitreissen

Eine erfrischende «Fledermaus»-Premiere in Solothurn

Am Wiener Opernball gibt ein Schweizer den Dreiviertel-Takt an

Andreas Spörri zog es schon früh zur Musik der Strauss- Dynastie. Der Schweizer dirigiert nun zum sechsten Mal den Opernball, unermüdlich bis zum Morgengrauen. Auf einen Moment freut er sich besonders: Wenn sich plötzlich die oberen Zehntausend mit den Wiener Normalos im Tanz vermischen.

Diesen Moment zu dirigieren, liebt Andreas Spörri besonders: Die Quadrille. Der Tanz, bei dem sich die meisten der 7000 Opernball-Besucher ins Getümmel werfen und jegliche Etikette unwichtig wird. Spätestens dann begegnen sich die unterschiedlichsten Menschen auf Augenhöhe, vermischen sich «Oben» und «Unten». Da tritt die Managerin dem Studenten auf die Füsse. Und keinen kümmert’s!

Empathie heisst das Zauberwort

Die österreichische Seele, die kennt der Schweizer Dirigent. Scherzhaft merkt er an, dass er schon mit Blick auf die Habsburg im Kanton Aargau geboren wurde. Spörri schloss  sein Musikstudium an den Hochschulen in Basel und Wien ab. Weitere Studien als Dirigent führten ihn zum Schönberg- Schüler Erich Schmid und nach Wien.

Seit dieser Zeit liebt er die Musik der Strauss-Dynastie. Spörri weiss von der gestalterischen Herausforderung, die dieses Musikgenre in sich birgt. Grundvoraussetzung: Das richtige

«Feeling» für diese Musik. Empathie heisst für Spörri das Zauberwort, zwischen den Noten lesen und vor allem eines: sich hineinfühlen können.

Auf den Spuren der österreichischen Seele

Andreas Spörri erlangte im Laufe seiner Karriere Engagements auf der ganzen Welt. Er dirigierte unter anderem das Hermitage Symphony Orchestra in St. Petersburg. Seit 2006 bringt er den Ägyptern mit dem Cairo Symphony Orchestra Wagner, Beethoven und Schubert näher. Zuletzt dirigierte er auch in Québec und Montreal.

Neben seinem klassisch-romantischen Repertoire beschäftigt sich der Dirigent seit 20 Jahren immer wieder auch mit Werken der Strauss-Dynastie. Den Kompositionen von Johann Strauss Junior gilt Spörris Bewunderung. Fast 600 Werke hat der Wiener geschaffen, sein Fundus an Melodien ist schier unerschöpflich.

Leichtigkeit und Hintergründigkeit

Vor allem Strauss’ Walzer – sinfonischen Dichtungen ähnlich – sind für den Schweizer Dirigenten eine gestalterische Herausforderung: Wo verzögern, wo beschleunigen, wie und weshalb? Ähnlich wie bei Schubert enthält Johann Strauss’ Musik beides: scheinbare Leichtigkeit und komplexe Hintergründigkeit.

Diese Hingabe Spörris weckte 2003 auch das Interesse des Wiener Opernball Orchesters. Seither führt das Wiener Orchester mit Spörri die «Konzerte zum Neuen Jahr» und die «Wiener Sommer Gala» im KKL Luzern auf.

Dirigieren bis zum Morgengrauen

2010 kam dann der musikalisch-gesellschaftliche Ritterschlag: Spörri wurde gefragt, ob er am Wiener Opernball dirigieren wolle. Er wollte.

Spörri ist nun also der Mann mit dem unermüdlich schwingenden Taktstock, oben auf der eigens für den Ball eingebauten Loge. Der Mann, der ab 22 Uhr die Eröffnung mit Bundes- und Europa-Hymne dirigiert, ebenso die Einlagen des Staatsballetts und den berühmten Einzug der Debütantinnen und Debütanten, des sogenannten Jungdamen- und Jungherrenkomitees.

Und Spörri ist auch der Mann, der bis morgens um 5 Uhr im Wechsel mit der Big Band das «Volk unten im Saal» zur Straussschen Musik in eine andere Welt versetzt. Eine körperliche Parforce-Leistung, auf die sich Spörri mental gut vorbereitet. Wie bei jedem Marathon ist es auch beim musikalischen: Am Ende ist man erschöpft, aber glücklich. Auf die letzte Quadrille, wenn sich wieder alle vermischen, freut sich Spörri besonders.

Autorin: Danielle Vorburger

 

Ein neuer Kultur-Leuchturm

 

Zwei Musiker-Temperamente zusammen

 

Voll des Lobes waren die Konzertbesucher

Das Konzert des renommierten Münchner Klangkörpers unter Leitung des Schweizers Andreas Spörri fand statt im Rahmen des 19. Bad Füssinger Kulturfestivals.

Viel bejubelt das Violinkonzert e-moll, in der ersten Hälfte des Konzerts. Stehend mitunter die Ovationen für die junge französische Solistin; so lange applaudiert das Publikum, bis die 34- jährige Geigerin gar hier im ersten Teil schon eine „Zugabe“ gewährt. Etwas ganz Besonderes zelebrierte sie für das überraschte Publikum: nämlich den Ersten Satz der Zweiten Violinsonate des belgischen Komponisten Ysaye. Gerahmt und eingebettet hatte man die Stücke mit den Geigen-Soli in zwei weitere Musiken: Beethovens Ouvertüre aus der Schauspielmusik zu Goethes Trauerspiel „Egmont“, quasi als Einstieg in den Abend, und noch mal in Mendelssohn nach der Pause, nämlich dessen viersätzige Symphonie Nr. 3 a-Moll, sogenannte „Schottische Symphonie“.

Obgleich diese Musik, die schottische Symphonie, sehr viele Freiräume lässt: Das Orchester unter dem charismatischen Dirigenten Andreas Spörri verstand dennoch wunderbar, keine beliebige Atmosphäre zu vermitteln, trug sie, die spezifisch schottische Aura hinein ins Publikum und ließ all das ahnen, was der Komponist erspürt: die Highlands, die Nebel, Burgruinen. Am Ende war der Beifall gewaltig.

Voll des Lobes waren die Konzertbesucher, die schienen erfüllt ob des  schönen musikalischen Erlebnisses – eingedenk der sensitiven, der instrumentalen Leistung des Orchesters, der Ausstrahlung des Dirigenten, der Highlights, welche da die Violin-Solistin für ihr Publikum zelebriert hatte.

von Marita Pletter • Passauer Neue Presse

Der Dirigent ging ab wie eine Rakete

Das Konzert des Wiener Opernball Orchesters wartete am Sonntag mit verträumten und rassigen Melodien auf. Das Temperament des Schweizer Dirigenten Andreas Spörri vermochte, wenn auch nicht das Orchester, dann zumindest das Publikum anzustecken. Trotz ein paar falschen Tönen erlebten die Besucher im ausverkauften KKL Luzern einen gelungenen Abend.

Das Konzert im ausverkauften KKL begann mit einem Paukenschlag. Das Wiener Opernball Orchester unter der Leitung von Andreas Spörri eröffnete das Konzert mit der Ouvertüre zur Operette «Eine Nacht in Venedig».

Schon nach wenigen Takten lullte einen die lieblich süsse Musik ein. Man fühlte sich ins Wien des 19. Jahrhunderts zurückversetzt: in einen Ballsaal mit tanzenden Paaren, eleganten Roben und geschmückten Häuptern. Mit dieser Assoziation ist es nicht weit her. Schliesslich spielt das Orchester beim alljährlichen Wiener Opernball auf. 

Wie der Moderator des Abends, Kilian Rosenberg, erklärte, wurde das Wiener Opernball Orchester 1982 von Professor Wolfgang Jelinek gegründet. Dieser hatte die Absicht, die Wiener Tanzmusik um Johann Strauss aufleben zu lassen und in der ganzen Welt bekannt zu machen. So ist auch das Programm des Konzerts ein Mix aus Werken von Johann Strauss, dessen Sohn sowie weiteren Komponisten aus dieser Zeit wie Franz Lehár, Emmerich Kálmán oder Franz von Suppé.

Unruhe im Publikum

Die beiden Solisten Elisabeth Flechl (Sopran) und Carsten Süss (Tenor) traten bei Suppés «Florenz hat schöne Frauen» das erste Mal auf. Sie sind Ensemblemitglieder der Wiener Volksoper. Leicht komödiantisch führten sie mit Mimik, Gestik und ihren gewaltigen Stimmen durch die Szene aus der Operette «Boccaccio».

Für Opernneulinge war der gesungene Text leider nur schwer zu verstehen, da der Zusammenhang zur Geschichte der Operette fehlte. Dies war leider auch bei den weiteren Soli und Duetten der Fall. Vor allem die leiseren Töne dieser Stücke wurden dadurch etwas langwierig und erzeugten leichte Unruhe im Publikum.

Die Inhalte der Operetten liessen sich teilweise schwer nachvollziehen.

Moderator Kilian Rosenberg führte kompetent, wenn auch etwas steif, durch den Abend. Er vermittelte Hintergrundinformationen zu den Werken und ihren Komponisten und schlug immer wieder eine Brücke zu Johann Strauss. Doch auch mit diesen Informationen liessen sich die Inhalte der Operetten nicht ganz nachvollziehen. Unter diesen Umständen wäre etwas weniger Einzelgesang vielleicht besser gewesen.

Dirigent und Orchester: wie Tag und Nacht

Man könnte meinen, die Zuhörer hätten sich von Spörris Temperament anstecken lassen. Dieser konnte bei den rasanten Stücken und Passagen kaum an sich halten, so zum Beispiel bei der Tritsch-Tratsch-Polka von Johann Strauss (Sohn). Die Musik ging ihm durch. Sein ganzer Körper dirigierte mit. Es war eine Freude, ihm zuzuschauen.

Seine Energie konnte sich jedoch nicht ganz auf die Musiker übertragen. Der Grossteil des Orchesters wirkte sehr konzentriert und introvertiert. Zudem gab es unter den Bläsern den einen oder anderen schrillen Ton. Es gab jedoch Einzelne, die sich durch ihre Spielfreude hervortraten. Zum Schluss vernaschte er seine Gesangspartnerin direkt auf der Bühne.

Positiver Gesamteindruck

Alles in allem war es ein gelungener Abend und man verzeiht, wenn nicht alles astrein war. Die träumerischen Melodien gingen zu Herzen und die kleinen Showeinlagen des Solistenpaares verliehen dem Abend eine gewisse Leichtigkeit. Bei der ersten Zugabe legten die beiden einen Walzer aufs Parkett, bei dem sich Süss gespielt damit brüstete, die Frau nun erobert zu haben. Danach vernaschte er seine Gesangspartnerin direkt auf der Bühne, was diese mit einem Grinsen und Kopfschütteln quittierte.

Als Schlusspunkt folgte der Radetzky-Marsch. Dieser werde traditionell am Ende des Neujahrskonzerts gespielt, wie eine Besucherin erklärte. Das von Spörri dirigierte Klatschen gelang diesmal tadellos.

Wer das Wiener Opernball Orchester gerne selber erleben möchte, kann dies an der Wiener Sommer-Gala am 17. Juni 2017 im KKL tun. Die kostenlose Variante kann am 23. Februar am TV miterlebt werden, denn da findet der traditionelle Wiener Opernball statt.

Autor/in:
Nicole Aeschlimann

Konzert im grossen Saal des Musikverein Wien

«Ein Schweizer bezaubert mit dem Wiener Klang»

Andreas Spörri in den Medien «Musikverein Wien»

„Unter der Leitung des Schweizer Dirigenten Andreas Spörri im zweiten Konzert der «Musik der Meister» begann der überaus gelungene Abend mit Schuberts wunderbarer 5. Symphonie. Dieses Konzert zeichnete sich durch entsprechende Klangschönheit, Ausgewogenheit und natürlichen Rhythmus aus, sodass die Musik wie von selbst aufblühte, denn Orchester und Kapellmeister wollen einfach nur musizieren. Zum guten Schluss erklang Mozarts Jupiter Symphonie in vollendeter Wiedergabe.“
«Kurier», Wien, H. Morgengrauen

Enthusiastischer Applaus und stehende Ovationen

Andreas Spörri in den Medien (Tagesanzeiger)Andreas Spörri in der Zeitung (Tagesanzeiger)„Die Brahms-Sinfonie begeistert das Publikum im Kairoer Opernhaus, viermal muss Dirigent Andreas Spörri auf die Bühne. Das gibt es nur selten bei den Sinfonie-Konzerten am Nil. Schon das Debüt des Schweizers war begleitet von enthusiastischem Applaus und stehenden Ovationen für ein Werk von Schostakowitsch.“ Tages-Anzeiger Zürich, Kultur, Astrid Frefel

Chief Conductor of the Cairo Symphony Orchestra

«The Maestro gave us a superb demonstration of virtuosity and of deep musical feeling.»

Andreas Spörri in Kairo

„Andreas Spörri’s first concert as Cairo Symphony’s Chief Conductor was, nevertheless, an excellent introduction to the orchestra’s new season. The Maestro gave us a superb demonstration of virtuosity and of deep musical feeling, leading the masterpiece to an exciting end, while the crowd brought the house down.“
Al-Ahram Weekly, Kairo

Andreas Spörri dirigiert in Kairo„On Saturday 9 December 2006 Andreas Spörri was guest conductor of Cairo Symphony Orchestra for the very first time. This concert was a smashing succes. That night, the audience discovered the phenomenal musicianship of the Swiss maestro, so much so, that he was asked to accept the position of Chief Conductor of the Cairo Symphony Orchestra“
Al-Ahram Weekly, Kairo

Der Dirigent riss alle mit

„Das Sinfonieorchester Camerata Schweiz überzeugte nicht nur als Begleiterin der Sologeigerin, sondern auch bei den Orchesterauftritten, was sich bereits eindrücklich beim dreiteiligen Eröffnungsstück der Sinfonie in Es-Dur von Carl Philipp Emanuel Bach zeigte. Nach den Darbietungen lösten sich die gespannte Aufmerksamkeit und die atemlose Stille im Saal in tosenden Beifall auf.“ Neue Luzerner Zeitung, Kultur

Musik ist Klang gewordenes Leben

Aargauer Zeitung Andreas Spörri„Musik ist für den Dirigenten, Musikvermittler und Komponisten «Klang gewordenes Leben» und «Grundbasis der Kultur». Als solche muß sie jedermann zugänglich sein. Musik ist für Spörri stets «eine nonverbale Geschichte», die überall funktioniert.“
Aargauer Zeitung, Kultur

Eine Passion im Hochsommer

Passion im Hochsommer, Andreas Spörri„Der Schweizer Dirigent Andreas Spörri fand die rechte Ruhe und Ausgewogenheit, um mit dem ambitionierten Orchester dieses Werk «Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz» in seiner melodischen Schönheit, aber auch mit enormen dramatischen und dynamischen Akzenten zu modellieren. Eine Aufführung mit hoher Qualität.“

„Durch die ungemein konzentrierte Art der beiden Soli, aber auch des Orchesters unter dem Dirigenten Andreas Spörri wurde die explosive Energie und die kraftvolle Spiritualität des Werkes spürbar. Das Publikum folgte vorbildlich diesem mutig programmierten Abend, der sicher eine Sternstunde der Arpeggione-Konzerte war.“ Vorarlberger Nachrichten, Kultur, Fritz Jumann

Bundesrätin Doris Leuthard an der Premiere der Classionata

Andreas Spörri trifft Bundesrätin Doris Leuthard an der Classionata.Andreas Spörri trifft Bundesrätin Doris Leuthard an der Classionata.„205 geladene Gäste – darunter viele prominente Persönlichkeiten – genossen die Premiere der Fünften Internationalen Musikfesttage Classionata Mümliswil. Ehrengast und Bundesrätin Doris Leuthard liess es sich nicht nehmen, den Anlass unter dem Chefdirigenten Andreas Spörri in ihrer Rede zu loben.“ Solothurner Zeitung

Musikfesttage Classionata Mümliswil

Internationale Musikfesttage Classionata.ch„…«Hochkultur trifft Volkskultur» ist das Credo des international tätigen Schweizer Dirigenten Andreas Spörri…“
Blick, Kultur, Schweiz

Swiss Army Brass Band und die Regensburger Domspatzen

Bearbeitung der „Schöpfung“ von Joseph Haydn für drei Solostimmen, Knabenchor und Brass Band von Andreas Spörri und Thomas Rüedi

„Die 35 Musiker der Swiss Army Brass Band und die 90 Sänger der Regensburger Domspatzen brachten eine durch Klanghomogenität, Artikulationsreichtum und solistischen Glanz beeindruckende Fassung des gut 200-jährigen Oratoriums auf die Bühne. Die 31 Blechbläser und 4 Schlagzeuger, teils Berufs-, teils ambitionierte Vereinsmusiker, erfüllten die heikle Aufgabe, das Klangspektrum eines Symphonieorchesters abzubilden, nach anfänglicher Nervosität vorzüglich. «Eigentlich ist diese Partitur unspielbar», hatte Spörri mehrmals betont und dabei zum Beispiel an den Part des Piccolo-Trompeters Patrick Ottiger gedacht, der die hohen Flöten- und Geigenpassagen mit verblüffender Leichtigkeit intonierte – wie überhaupt das ganze Orchester durch eine für eine Brass-Band-Formation beeindruckend differenzierte Artikulation auffiel. Illustrieren solche Episoden die Schwierigkeiten, welche das Blechblasmusik-Orchester und sein Dirigent bei einigen exponierten Passagen zu meistern hatten, so offenbarte sich an anderen Stellen die unvergleichliche Kraft einer solchen Formation: Der Wechsel vom c-moll der Ouvertüre ins strahlende C-Dur bei den Worten «Und es ward Licht» kann kaum mehr Glanz entfalten als in der Interpretation durch 31 Blechbläser und 90 Knabenstimmen.“
Der Bund, Bern

Lebenslust virtuos gesungen

Sopranistin Noëmi Nadelmann singt unter der Leitung von Andreas Spörri„Begleitet wurde die Sopranistin Noemi Nadelmann vom glänzend disponierten Wiener Opernball Orchester unter der Leitung des Schweizer Dirigenten Andreas Spörri.“
Neue Luzerner Zeitung, Kultur

Ein hochkarätiges Orchester

„Ein hochkarätiges Orchester, ein charismatischer Dirigent, den die traumhafte Akustik der Kirche beflügelte und der die jungen Musiker zu Höchstleistungen anspornte, ließen diesen Abend zu einem Kunstgenuss der besonderen Art werden.“ Kronenzeitung, Graz

Akzentuierte Interpretation der Sinfonie Prokofiews

„…dies zeigte nicht nur die akzentuierte Interpretation der Sinfonie Prokofiews, sondern auch der packende Zugriff bei der ersten Beethoven-Sinfonie. Wesentlich dazu beigetragen hat der Schweizer Dirigent Andreas Spörri, der seit Jahren regelmäßig mit der Camerata St. Petersburg arbeitet.“ LNN, Luzerner neueste Nachrichten

Dernières Nouvelles d ’Alsace

„Andreas Spörri et ses musiciens ont opposé un impeccable professionnalisme, un réel talent, un engagement de tous les instants, une verve irrésistible qui ont rapidement convaincu même les plus réticents.“ Nouvelles d ’Alsace

Staunenswerte Eleganz und hohe Präzision

„Unter der Leitung von Andreas Spörri – zweifellos ein Dirigiertalent, das man sich merken muss – entfalteten die Musikerinnen und Musiker der Basel Sinfonietta staunenswerte Eleganz, hohe Präzision, beachtliche Spielkultur und herrlichen Drive.“ Der Bund, Bern

Erstaunlich differenziertes Klangbild

„Andreas Spörri, der Gastdirigent aus der Schweiz, hatte mit der kleinen Streicherbesetzung wohl sehr eingehend geprobt, sodass ein ungemein frisches und dabei erstaunlich differenziertes Klangbild entstand. Auch die Romanze zeigte eher klare Farben, und das Menuett erklang sehr behände. Im Schlussrondo gab es temperamentvolle Steigerungen.“ Vorarlberger Nachrichten

Kraftvoll und intensiv

„Zu Beginn gab der Dirigent Andreas Spörri Rossinis Ouvertüre »Un viaggio a Reims» liebevoll zurückhaltend, trotz der Übelhalligkeit des Kirchenraumes oder eben gerade aus Rücksicht darauf. Schließlich Schumanns Dritte, die «Rheinische», kraftvoll, intensiv, mit herrlich gerundetem Blechbläserklang im «Feierlich»-Satz.“ Neue Zürcher Zeitung

Das «Dies irae» bildete den Höhepunkt

„Das «Dies irae» bildet den Höhepunkt eines Musikerlebens, das es auf monumentalen Effekt abgesehen hat. Namentlich die Sätze des „tuba mirum» und «lacrimosa» gingen in den Bauch. Überwältigender Strahlenglanz der auf Emporen postierten zusätzlichen Blechbläsergruppen. Sofort nachzuschieben ist aber, dass Spörri nicht auf reine Phonstärke abzielte, sondern auf Farbintensität … Spörri stellte die Orchestereffekte – wie etwa die vom Komponisten genüsslich ausgeweidete raffinierte Kombination von Flöten und Posaunen – gebührlich heraus. Er widmete aber auch dem Chor genau gezielte und erfolgreiche Aufmerksamkeit.“ Neue Luzerner Zeitung

Musik, wie man sie selten erlebt

„Hector Berlioz’ Requiem erwies sich als ein Werk, das in punkto Phantasienreichtum kaum Grenzen kennt. Der Dirigent Andreas Spörri forderte das Äusserste von jedem und bot dafür eine musikalische Leitung an, welche Chor und Orchester nicht nur in gewaltigsten Fortissimi herrvorragend zusammenhielt, sondern auch noch dem flüsternden Pianissimo die schillerndsten Farben verlieh. Dem ungeheuren Nuancenreichtum, für den der grosse Romantiker Berlioz bekannt ist, wurde erste Priorität zugestanden. Das leise verklingende «Amen» im Agnus Dei mit den Pizziccato-Schlusstönen wurde so für den Zuhörer – die Schreckensvision aus dem Tuba mirum noch immer im Nacken – zu einem überraschenden Moment mit dem Eindruck ewigen Friedens. Dies war Musik, wie man sie selten erlebt. Der Applaus war dementsprechend schier unerschöpflich.“ Basellandschaftliche Zeitung

Musikalische Sternstunde

„Zu einer musikalischen Sternstunde gestaltete sich der Auftritt vom Hermitage Symphonie Orchestra – Camerata St. Petersburg unter der Leitung von Andreas Spörri während dem Classionata Musik Festival in der Kirche St. Martin. Nach der Pause entfesselte das Orchester unter Andreas Spörri «Dvoràks letzte Sinfonie» eine Perlenschnur musikalischer Einfälle. Andreas Spörri war in seinem Element. Mit enormer Intensität verlieh er dem lebenssprühenden Werk geformte Gestalt und riss das Orchester, seine Camerata St. Petersburg, zu einer Höchstleistung empor. Eine lautstarke Standing Ovation lohnte die Konzertgeber.“ Neue Mittelland Zeitung, Peter Escher

Giya Kancheli, georgischer Komponist über Andreas Spörri

„Andreas Spörri ist eines der größten Dirigententalente seiner Generation!“

Spörri, der im agilen Habitus agierte

„Spörri, der im agilen Habitus agierte, forderte vom Westsächsischen Symphonieorchester viel. Da waren bei Dvoràks Fünfter ein Höchstmass an Frische und Gestaltung zu spüren: Im zweiten und vierten Satz liessen die tiefen Streicher unendlich viel Kantilenenwärme in den Saal fliessen. Der dritte Satz sprudelte lebendig. Lyrismus und Feuer gab’s im Finale.“ Leipziger Volkszeitung

Stehende Ovationen und Bravo-Rufe würdigten die Premiere

„Carl Millöckers Bettelstudent zählt zu den Meisterstücken der goldenen Wiener Operettenzeit. Die musikalische Leitung der Premiere lag ebenfalls in einer Meisterhand. Andreas Spörri führte die Camerata St. Petersburg präzis und hoch expressiv. Beeindruckend war vor allem die feine Ausarbeitung der Dynamikschattierung bei den wogenden, mal lustigen, mal sentimentalen Walzermelodien. Dank dynamischer Regie, gekonnter Choreographie und eingestreutem Witz verging die Aufführung wie im Flug. Bravo-Rufe und stehende Ovationen des Publikums krönten die tolle Leistung.“ Neue Mittelland Zeitung

Leidenschaftliche Klänge in der ausverkauften Konzertaula

„Ouvertüren nehmen vorweg was kommt. Was die Camerata St. Petersburg bei noch geschlossenem Vorhang anspielte, weckte hohe Erwartungen: Mit grosser Präzision und musikalischen Gespür zauberte das Orchester leidenschaftliche Klänge in die ausverkaufte Konzertaula, wechselte zu ausgelassenen Neckereien, zu forscher Marschmusik und wogendem Walzer. Der Dirigent Andreas Spörri verstand es, das erstklassige Orchester über die Stimmungs- und Taktwechsel hinweg zu führen und zu einem berauschenden Gesamtklang zu vereinen. Auf dieses Orchester war Verlass.“ Neue Mittelland Zeitung